Girokonten – der Vergleich lohnt sich
22. November. 2009
Was ein Girokonto wirklich kostet, ist auf den ersten Blick kaum zu ermitteln – zu dicht ist der Tarifdschungel, zu versteckt sind zahlreiche Gebühren und Auflagen. Dies kann sehr teuer werden, wenn man sich für die falsche Bank entscheidet. Doch leider kennt kaum ein Kunde die wirklichen Kosten seines Girokontos. Dabei würde sich ein Vergleich durchaus lohnen. Bei der Berechnung der Kosten sind die Gebühren für die monatlichen Kontobewegungen, die durchschnittlichen Guthaben- sowie eventuelle Kontoüberziehungszinsen zu berücksichtigen. Auch die Kosten für Maestro und Kreditkarten sollten in die Berechnung eingehen.
Girokonto inklusive Kreditkarte
Im Zuge der Entscheidung für ein neues Girokonto ergibt sich natürlich auch die Option eine Kreditkarte anzuschaffen. Für die Anschaffung einer Kreditkarte spricht der größere Finanzspielraum. Während bei der Zahlung mit EC-Karte die Abbuchung entweder sofort oder binnen weniger Tagen erfolgt, bietet die Kreditkartenabrechnung einen Spielraum von einem Monat. Dies geschieht rückwirkend, man nimmt für diesen Zeitraum also einen Kredit der Bank in Anspruch. Hierher rührt der Ursprung des Wortes. Es gilt auf jeden Fall zu erwähnen, dass der verantwortungsvolle Umgang mit einer Kreditkarte unablässig ist, denn sonst geht der Überblick verloren und man wird nicht mehr Herr der ausgegebenen Beträge. Für den Anfang empfiehlt sich eine Einsteigerkreditkarte von Easycredit.
Was gilt es zu beachten bei Girokonto?
Wer zum Beispiel mit seinem Konto regelmäßig ins Minus rutscht, zahlt oft satte Überziehnungszinsen. Ist dann auch noch der vereinbarte Rahmen überschritten, wird mein bei einigen Instituten mit bis zu 19 Prozent Zinsen zur Kasse gebeten. Falls eine Erhöhung des Überziehungsrahmens nicht möglich ist, kommt man mit einem Kredit oft billiger davon. Die Wahl eines preiswerten Girokontos kann eine Ersparnis von einigen Hundert Euro pro Jahr erbringen. Wem die Berechnung zu kompliziert oder zu aufwändig ist, findet im Internet zahlreiche Tarifrechner, die Licht in das Dunkel bringen.
Ein Online-Konto ist meistens kostenlos
Wer auf die Beratung in einer Bankfiliale verzichten kann, spart bei einem Internetkonto nicht nur Gebühren, sondern kassiert häufig auch Zinsen auf sein Guthaben. Überweisungen und andere Transaktionen sind ebenfalls kostenlos. Auch das kann einige Hundert Euro pro Jahr einbringen. Für eine Kontoeröffnung muss man das Haus nicht verlassen. Die Eröffnung wird online beantragt (inklusive Schufa-Abfrage), die Kontoführung erfolgt bequem am heimischen Computer. Der Kunde ist außerdem unabhängig von Öffnungszeiten und kann seine Bankgeschäfte auch weltweit über das Internet vornehmen. Wer regelmäßig Bargeld abheben will, sollte vorab klären, ob die Internet-Bank an das Geldautomaten-Netz angeschlossen ist und wo der nächste Automat zu finden ist.
Konto im Plus? Zinsen einstreichen!
Kunden, auf deren Konto sich meistens ein Guthaben befindet, sollten nicht auf die Guthabenzinsen verzichten. Wer bereit ist sein Konto online zu führen, kann bei der Citibank, Norisbank, Netbank oder anderen Instituten mit ansehnlichen Guthabenzinsen rechnen. Hier sollte man in Ruhe die Konditionen vergleichen und sich für ein Online-Konto entscheiden, das den eigenen Anforderungen am besten entspricht.
Fazit: Für Endverbraucher ist ein ein Girokonto Vergleich der Angebote und ein eventueller Bankwechsel fast immer lohnend. Wieso teure Gebühren zahlen, wenn einige Institute kostenlose Girokonten anbieten? Ein paar Hundert Euro Ersparnis pro Jahr sind durchaus drin.



