Überziehungszinsen Girokonto

November 21, 2009 by admin  
Filed under Girokonto

Überziehungkredit bei einem GirokontoEin Girokonto ist im Allgemeinen ein Bankkonto, welches von einem Kreditinstitut geführt wird und beim bargeldlosen Zahlungsverkehr zum Einsatz kommt.

Ein eigenes Girokonto ist heutzutage von enormer Wichtigkeit, da monatliches Gehalt in der Regel überwiesen wird und eingehende Rechnungen so einfach zu begleichen sind. Dem Kontoinhaber werden entweder Zinsen gutgeschrieben oder bei Überziehung Überziehungszinsen berechnet. Beide Zinssätze können variieren und sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Auch die Höhe des Betrags auf dem jeweiligen Konto und dessen sich dort befindliche Dauer sind von Bedeutung.

Die Abrechnung erfolgt häufig alle drei Monate, also quartalsweise. Um das richtige Girokonto auswählen zu können, sollte man verschiedene Kreditinstitute miteinander vergleichen. Dazu kann man bei verschieden Banken direkt anfragen oder Vergleichsseiten im Internet aufrufen. Viele Onlinebanken bieten mittlerweile ein Internetkonto zu guten Konditionen an. Informationen, sowie die Eröffnung eines Girokontos kann man online beantragen. Zinsänderungen, sowie der aktuelle Kontostand werden in der Regel in den Kontoauszügen bekannt gegeben.

Der Dispositionskredit

Jedem Kontoinhaber kann unter Umständen ein Dispositionskredit gewährleistet werden, umgangssprachlich Dispo. Voraussetzungen für einen solchen Kredit sind ein geregeltes Einkommen in Form von regelmäßigen Zahlungseingängen, sowie keine Einträge bei der Schufa. Der Umfang des Dispositionskredits richtet sich nach der Höhe des Einkommens und wird vom jeweiligen Kreditinstitut festgelegt.

In der Regel umfasst er die dreifache Höhe des monatlichen Einkommens. Meist liegt er zwischen fünfhundert und eintausend Euro. Bei Nutzung des Dispositionskredits entstehen so genannte Sollzinsen. Der Zinssatz orientiert sich an den aktuellen Marktpreisen und liegt zwischen neun und zwölf Prozent. Dabei werden nur Zinsen für die tatsächlich in Anspruch genommene Summe berechnet. Da die Überziehung des Dispositionskredits teurer ist als der eigentliche Kredit, ist es sinnvoll bei andauernder Überschreitung des Kontos einen Ratenkredit zu beantragen. Der Zinssatz hierfür liegt bei zirka vier Prozent aufwärts.

Überziehung des Dispositionskredits

Bei Überziehung des Dispositionskredits werden weitere Überziehungszinsen fällig. Der Prozentsatz liegt hierfür zwischen vierzehn und siebzehn Prozent. Ob und in wie weit der Dispositionskredit überzogen werden darf, ist vom jeweiligen Kreditinstitut abhängig und muss in jedem Fall vorher abgesprochen werden. Da der Zinssatz bei Überschreitung des Kreditlimits sehr hoch ist, kommt es dadurch oft zu Verschuldungen gegenüber der Bank.

Girokonto trotz Schufa

November 19, 2009 by admin  
Filed under Girokonto

girokonto-schufaDie Zeiten sind schlecht, wer wüsste das nicht. Das Wort Krise macht allenthalben die Runde. Da kann es schon mal passieren, dass man plötzlich arbeitslos wird und unverschuldet in einen finanziellen Engpass gerät. Bei unbezahlten Rechnungen oder unbeglichenen Forderungen ist es dann oft nur noch ein kleiner Schritt zu einem negativen Schufa-Eintrag oder zur privaten Insolvenz. Wer jetzt ein Girokonto trotz Schufa benötigt, hat bei den meisten Geldinstituten ganz schlechte Karten – ein Teufelskreis beginnt.

Ein Konto auf Guthabenbasis
Wer trotz negativer Schufa-Auskunft dringend ein Girokonto benötigt, sollte zunächst versuchen, ein Konto auf Guthabenbasis zu eröffnen. Diese Konten sind für jedermann, aber mit einigen Nachteilen behaftet, denn das bedeutet: keine Überziehung, kein Kredit, keine EC-Karte und das Geld lässt sich oft nur an den Automaten der betreffenden Bank oder Sparkasse abheben. Sollten Sie beim Antrag für ein Guthabenkonto nach einem negativen Schufa-Eintrag gefragt werden, antworten Sie wahrheitsgemäß. Eine Schufa-Abfrage ist das erste, was das Geldinstitut macht. Ein gepflegtes und seriöses Auftreten ist hier von Vorteil.

Kleiner Tipp: Auch beim Antrag einer Kreditkarte auf Prepaid-Basis verzichten viele Anbieter auf eine Schufa-Auskunft oder Bonitätsprüfung. Interessierte Kunden erhalten so ein Bankkonto von dem sie ganz normal bezahlen, Geld abheben und Überweisungen tätigen können. Ein Dispo oder Kredit ist bei diesen Angeboten aber meistens nicht möglich.

Die Alternative: Ein Online-Konto

Trotz schlechter Bonität oder negativem Schufa-Eintrag können Kunden durchaus an ein Girokonto kommen. Viele Institute, wie beispielsweise die Norisbank, Wirecard Bank, CortalConsors, die Postbank und andere bieten vollwertige Girokonten auch ohne Schufa-Prüfung oder bei negativer Bonität an. Manchmal ist sogar eine Visa- oder EC/Maestro-Karte oder ein kleiner Dispo-Kredit im Service inbegriffen. Das schafft etwas Luft und finanziellen Spielraum. Angeboten werden diese Produkte meistens nicht von den großen Instituten sondern von spezialisierten Nischenanbietern. Hier lohnt sich ein Blick ins Internet, denn viele dieser Konten sind nur Online zu eröffnen bzw. zu führen. In der Regel sind die Online-Girokonten kostenlos, Guthaben werden verzinst, eine EC- oder Kreditkarte gehört zum Angebot. Es gibt sogar Anbieter, die noch ein Startguthaben draufsatteln. Wie überall gilt auch hier, dass Angebot vorher genau zu prüfen.

Ein Schufa freies Konto ist ein vollwertiges Girokonto. Neben dem Online-Banking haben Kunden viele Möglichkeiten über ihr Geld zu verfügen. Mit der Kreditkarte lässt sich weltweit bezahlen und an allen ec-cash-Automaten oder im weltweiten Maestro-Verbund kann Geld abgehoben werden. Im Vergleich zu anderen Konten, bietet auch ein Internetkonto höchste Sicherheitsstandards und garantiert eine bequeme Kontoführung am heimischen Computer. Damit haben Kunden ihre Finanzen jederzeit im Griff.